Mittwoch, 16. Juni 2010

MetamorQse Teil 7 Stahlbau

So, Zeit wieder etwas zu dokumentieren. Es ist in letzter Zeit recht schleppend voran gegangen. Die Änderungen am Rahmen haben bedeutend mehr Zeit in Anspruch genommen als ich mir gedacht habe.
Aber nun ist alles das was mich gestört hat beseitigt. Die Tankaufnahme ist weiter nach oben gewandert da der Tank auf dem Rahmen bzw. Kabelbaum scheuerte. Der Verkleidungsbügel ist nun auf der rechten Seite ordentlich am Rahmen befestigt, wo bisher der vordere obere Anschluss im Wege war. Neue Krümmer, neuer Sammler und neue Auspuffaufnahme am Rahmenheck mussten um den modifizierten Rahmen gefriemelt werden.
Ja und dann musste noch der Rahmenbruch geschweißt werden. Bei der Gelegenheit habe ich den Bereich um den Lenkkopf gleich noch etwas verstärkt.
Aber jetzt ist alles soweit fertig, dass die Teile übermorgen zum Pulvern gehen.

Freitag, 5. März 2010

Pause!

Es ist hier in letzter Zeit nicht wirklich weiter gegangen.
Dies wird sich bis kurz nach Ostern auch nicht ändern.
Also, frohe Ostern!
miwim

Montag, 8. Februar 2010

MetamorQse Teil 6 Fortschritt!

So, habe lange nichts geschrieben,
aber es ist doch so einiges geschehen.

Ich habe mich einige Zeit mit dem Entfernen von Lagern beschäftigen mussten!
Unglaublich wie stark der Lenkkopf und die unteren Lager der Vorderradschwinge festgegammelt waren. Da ich die Sitze nicht beschädigen wollte wurde alles ordentlich erwärmt und mit Abziehwerkzeugen entfernt.
Auch das Entfernen der Kardanwelle aus der Schwinge hat mich Stunden gekostet! Wer hat sich das ausgedacht?! Ich habe den Sprengring nicht von der Welle bekommen.
Mit der Taschenlampe im Mund und zwei selbstgebastelten Werkzeugen ist es mir dann doch irgendwann gelungen den Sprengring herunterzufummeln.
Gibt es da einen Trick?! Die Räderfrage: Da meine Käferfelgen nicht mehr zu verwenden sind habe ich überlegt auf Smart-Räder umzurüsten. Der Umbauaufwand ist nicht sehr groß, die Radaufnahmen müssen mit dem neuem Lochkreis gebohrt werden und die Zentrierung angepasst werden. Die Bremszangen sollten passen. Aber mit sind abgesehen vom geringerem Gewicht der Smart Räder keine treffenden Gründe eingefallen. So kommen also wieder Käfer Felgen zum Einsatz, die mir auch optisch besser gefallen. Aber es war nicht so einfach 4,5er Käferfelgen zu bekommen. Wenn ich denn mal welche gefunden hatte waren die ziemlich vergammelt. Egal, die Felgen wurden gestrahlt, spritzverzinkt, mehrfach gefillert und geschliffen.


Dann wurden die Fugen zwischen Innen- und Außenfelge mit KFZ-Dichtmasse verschlossen und alles ordentlich lackiert.


Das sollte für die Ewigkeit halten, meint der Lackierer….

Zwischenzeitig waren alle anderen Teile des Gespanns zum Sandstrahlen.
Dies war notwendig geworden, da die Pulverbeschichtung an einigen Stellen abgeplatzt war und der Rost sich bereits unter der Beschichtung zu Schaffen gemacht hat.


So, dass war es erst einmal wieder.
Ich werde das Gespann nun wieder „zusammenstecken“ um dann hoffentlich am Wochenende die Schweißarbeiten zu starten.

miwim

Sonntag, 17. Januar 2010

MetamorQse Teil 5 Endlich alles zerlegt!

Hallo,
habe am Wochenende wieder etwas geschraubt. Zuerst musste ich die Vorderradschwinge ausbauen. Eigentlich ne einfache Sache wenn man weiß wie denn das Konstruktionsprinzip ausschaut. Ich war mir nicht klar ob die Steckachse (bzw. Steckachsen?) nach innen oder nach außen ausgetrieben werden müssen. Da die Schwinge mit zwei Schrauben in axialer Richtung gespannt wird bin ich davon ausgegangen, dass ich die Steckachse(n) nach innen schlagen muss. Aber ein Telefonat klärte schnell, dass die Steckachse nach unten herausgezogen/-geschlagen werden kann. Da schlagen nicht so mein Ding ist, habe ich unten einen Abzieher angesetzt. Aber es geschah nix, mal abgesehen von den vollständig „zermatschten“ Unterlagen. Also alles mit einer halben Dose WD40 getränkt (die Große!) und 48 Stunden gewartet. Es ist reichlich dunkelbraune Brühe aus dem Steuerkopf gelaufen. Zweiter Versuch mit dem Abzieher und 3mm Vierkantstahlrohr als Unterlage. Keine Chance! Das Ding will da nicht raus! Also alles von unten mit dem Abzieher unter Spannung setzen und von oben klopfen. Nix passiert. Heftiger klopfen, nix passiert. Dann den großen Hammer geholt und vorsichtig kurze heftige Schläge auf die Steckachse.
Ja, sie bewegt sich!!! Und so ging es dann weiter, klopfen, Abzieher nachspannen, klopfen, Abzieher nachspannen, klopfen, Abzieher nachspannen, klopfen, Abzieher nachspannen…. bis das Ding dann endlich raus war!
Dann sollten die Krümmer runter. Aber auch die stellten sich sehr bockig an. Mit dem Kronenmutterschlüssel war nichts zu wollen. Auch klopfen auf den Schlüssel brachte keinen Erfolg. Verlängerung drauf und nochmals versuchen. Nichts bewegte sich, nur hätte ich beinahe die ganze Maschine vom Bock geschmissen. Bevor also noch die Gewinde am Kopf Schaden nehmen habe ich die Kronenmuttern vorsichtig mit der Hand aufgeschnitten.

Das sieht nicht wirklich gut aus darunter!
Bei der Montage hatte ich damals reichlich Kupferpaste verwendet, aber nach sieben Jahren ist davon nichts übrig geblieben!
Die Dinger sollte man präventiv einmal im Jahr lösen und wieder anziehen.
Dann noch das Getriebe rausgeschraubt und den Motor aus dem Rahmen gewuppt.

Das klappte ausnahmsweise problemlos.

Geschafft!

Nun ist alles zerlegt und die Teile können zum Entlacken gehen.
miwim

Mittwoch, 13. Januar 2010

MetamorQse Teil 4 Rahmenbruch !

Offensichtlich ist es wirklich an der Zeit, sich das Gespann etwas intensiver zu betrachten.

Da für uns das Gespann in erster Linie immer ein Reisefahrzeug war, hatten wir uns damals ganz bewusst für den Umbau durch Karl Schmid entschieden. Es mag vielleicht nicht immer die schönste Optik entstehen, aber Karl’s Lösungen sind pragmatisch und vor allem stabil!
Neben HU, der für uns aus Kostengründen nicht in Frage kam, baut Karl wohl die stabilsten Gespannrahmen für die alten Boxer.
Dies sind keine angeschraubten Hilfsrahmenkonstruktionen, sondern der Motorradrahmen wir komplett umgeschweißt.

Wir haben es sicherlich manchmal übertrieben.
Wenn vier Personen mit Reisegepäck und bis zu 80 Liter Sprit über unbefestigte Pisten „hoppeln“ ist das auf Dauer wohl auch für diesen Rahmen zu viel. So ist uns auf Sardinien der Heckrahmen an der Federbeinaufnahme abgerissen.

Nachdem nun so ziemlich alles demontiert wurde ist mir heute ein „Kratzer“ aufgefallen:

Bei genauerem Hinsehen erkennt man dann aber doch, dass das Rohr an dieser Stelle über den gesamten Umfang abgerissen ist.

Nur das Montageblech der Zündspulen hält das Rohr noch zusammen.
Ich hätte aber nie gedacht, dass der Rahmen an dieser Stelle reißen würde. Aber offensichtlich ist der Lenkkopf so stabil, dass das Rohr direkt hinter den beiden kleinen Knotenblechen abgeschert ist.

Des Weiteren hab ich noch diese „Macke“ gefunden:

An dieser Stelle, am rechten Unterrohr, ist das GS-typische Stützrohr der Verkleidung mit einer Schelle befestigt. Die Schelle hatte sich wohl unbemerkt ein wenig gelockert. Das Rahmenrohr an dieser Stelle ist ca. 0,5 bis 1 mm abgetragen. Es hätte wohl nicht mehr lange gedauert und auch an dieser Stelle wäre der Rahmen gebrochen.

Fazit: Schaut euch mal eure Rahmen an bevor es zu spät ist!

Bis bald

miwim

Dienstag, 5. Januar 2010

MetamorQse Teil 3, 05.01.2010, hier gehts weiter..

Hallo,
hab wieder was geschafft!
Der Kabelbaum ist nun endlich raus!!!
War ne ziemliche Fuckelei bis das Ding raus war.

Ich weiß nicht mehr genau wie viele Masseanschlüsse ich demontiert habe.

Was soll das?
Wie will man da einen Fehler finden?
Da wird nur noch einer übrig bleiben!

Ansonsten sahen sogar die Steckverbinder hinter der Verkleidung recht grün aus.
Habt ihr schon mal solche Stößelstangenröhrchen gesehen?
Das die Dinger rostig sind wußte ich ja, aber so....
Wie kann man da nur so ein Material verwenden?!

Wie bekommt man eigentlich das Zündschloss raus?!

Ich hab’s nicht hinbekommen und im Werkstatthandbuch steht auch nix.

Bevor ich da was kaputt mache hab ich den Stecker am Kabelbaum gesucht und gefunden.
Eigentlich weiß ich gar nicht weshalb ich so vorsichtig mit dem Ding bin.
Das Zündschloss muss auf jeden Fall ersetzt werden.
Außerdem werde ich den Zündstrom nicht mehr durch das Schloss leiten, wie BMW das macht, sondern über ein Relais schalten.

Nun noch einige Bilder:


Ja, sieht nun recht übersichtlich aus.

Bis denn
miwim

Sonntag, 3. Januar 2010

MetamorQse Teil 2, 03.01.2010, hier gehts weiter..

So, ich war fleißig!
Alles noch einmal überarbeitet, so dass auch die Anwender von MS komischem Browser keine Sonderzeichen mehr dargestellt bekommen.
Ist das so genehm Detlev?!


Ansonsten habe ich neben der Schneeschaufelei gestern noch etwas geschraubt.
- Alle Liquids sind raus.

- Ölkühler abgebaut.
- Der Antrieb ist raus.
- Die Bremsleitungen und Zangen liegen in einer Kiste.
- Die Verkleidung auch.

Zur Zeit beschäftige ich mich mit einigen komplett festgerosteten Schrauben. „Grrrrr..“

Als nächstes muss der Rest vom Kabelbaum „abgeklemmt“ werden.

Wenn ich man noch wüsste was ich da früher alles so umgebaut habe!
Ich finde jede Menge bunter Kabel deren Funktion mir unbekannt ist!
- BMW-Griffheizung gegen eine aus dem Zubehör ausgetauscht, da bei den Dingern von BMW immer die innen verlaufenden Kabel am Gasgriff abgerissen sind.
- Warnblinkanlage
- Benzin Durchflussmengenmesser mit Fahrradtachoanschluss
- Anschlüsse für Garmin
- Öltemperatur und Voltmeter
- Stecker für Starthilfe und anderes „Wichtiges“.
- „vergessen“

Sieht nun recht traurig aus:

Bis die Tage

miwim